Das Zips-Schárosch-Zwischengebirge ist eine ruhige, langgestreckte Gebirgslandschaft im Nordosten der Slowakei, die abseits der überlaufenen Tatra-Wege eine echte Entdeckung für Wanderfreunde darstellt. Zwischen mehreren Gebirgszügen eingebettet, vereint die Region sanfte Hügel, weite Täler und ursprüngliche Dörfer zu einem Landschaftsbild, das wohltuend unberührt wirkt.
Das Gebiet erstreckt sich in nordwest-südöstlicher Richtung und ist bis zu etwa 10 km breit. Im Westen grenzen die Zipser Magura, die Leutschauer Berge, das Bachureň-Gebirge und das Schárosch-Bergland an, im Osten bilden das Beskidenvorland, der Čergov und die Pieninen die natürliche Grenze. Der höchste Punkt ist der Hromovec mit 895 m ü. M., der im nördlichen Teil über dem Dorf Šambron aufragt. Das Gelände ist abwechslungsreich — von der Ľubovňaer Senke über die Jakubianer Furche bis zur sanften Schárosch-Niederung. Im Frühling blühen die Wiesen, im Sommer bedeckt sattes Grün die Mischwälder, und der Herbst taucht die Hänge in Gold- und Rottöne.
Anreise und ZugangswegeDer Hromovec ist selbst unter slowakischen Wanderern kaum bekannt — wer hier auf den Gipfel steigt, hat die Aussicht mit großer Wahrscheinlichkeit ganz für sich allein.