Der Schloßteich ist ein malerischer Parkteich in Chemnitz, umgeben von Grün und reich an Geschichte, die bis zum mittelalterlichen Benediktinerkloster zurückreicht. Hier erholen sich die Chemnitzer seit Generationen, rudern über das Wasser und spazieren zwischen Denkmälern und Brunnen.
Der Teich wurde bereits 1493 als Fischteich des Klosters angelegt und wird bis heute vom Pleißenbach gespeist. Auf der Insel in der Mitte steht der Zipper-Brunnen, und im Park begegnet man der Figurengruppe 'Die vier Tageszeiten' von Johannes Schilling, die ursprünglich auf der Brühlschen Terrasse in Dresden stand. Im Sommer herrscht hier eine entspannte Erholungsatmosphäre mit Ruder- und Paddelbooten zum Ausleihen, im Winter verwandelt sich der zugefrorene Teich in eine beliebte Eislauffläche der Chemnitzer. Der umliegende Park wurde nach 1930 deutlich erweitert, als die alten Fabrikhallen der Sächsischen Maschinenfabrik abgerissen wurden.
AnfahrtKleine Anekdote: Der Name des Teichs und des gesamten Stadtteils Schloßchemnitz geht auf das Schloss zurück, das nach der Auflösung des Benediktinerklosters entstand, dessen Geschichte bis ins Jahr 1136 zurückreicht.