Die Salzachöfen sind ein wilder, bis zu 90 Meter tiefer klammartiger Durchbruch, den die Salzach zwischen Hagen- und Tennengebirge durch die nördlichen Kalkhochalpen gegraben hat. Sie zählen zu den letzten naturbelassenen Wildwasserstrecken des Flusses.
Die S-förmige Schlucht erstreckt sich von der Brücke bei Ofenau im Süden bis zum Gasthaus Stegenwald bei Werfen-Tenneck im Norden. Während das linke Ufer völlig naturbelassen ist, wurde das rechte Ufer, entlang dem Straße und Bahn verlaufen, stark reguliert. Am wildesten und eindrucksvollsten zeigt sich der eigentliche Pass Lueg, wo sich die Straße über das Flussniveau erhebt und das Wasser mit bis zu 30 km/h durch gewaltige Felsblöcke tost. Zu jeder Jahreszeit beeindruckend, wirkt die Klamm nach Regen oder zur Schneeschmelze besonders wild und mächtig.
Anreise
Gut zu wissen
Die erste erfolgreiche Kajakbefahrung der Salzachöfen gelang 1931 dem Österreicher Adolf Anderle mit seinem selbstgebauten Faltkajak namens 'Fram' — bis heute eine Legende unter Wildwasserfahrern.