Der Bleikogel ist mit 2411 m der zweithöchste Gipfel im Tennengebirge in den Nördlichen Kalkalpen. Sein lang gestreckter Felsgrat und der beachtliche Höhenunterschied von über 1700 Metern zum Tal der Lammer machen ihn zu einem eindrucksvollen Ziel für alle, die abseits des Trubels unterwegs sein wollen.
Nach allen Seiten fällt der Gipfel mit Schrofenhängen und kleinen Felswänden ab, das Panorama ist weitläufig und reicht bis zum Dachsteingebirge im Osten. Im Sommer wird der Bleikogel meist im Rahmen einer Plateauüberschreitung bestiegen, im Winter lockt er Skitourengeher. Wegen seiner Abgeschiedenheit und der langen Aufstiege wird er nur selten besucht — an schönen Sommertagen trifft man vielleicht ein halbes Dutzend Bergsteiger. Bekannt ist der Bleikogel vor allem für die Trickl-Abfahrt, eine 1700-Höhenmeter-Skiabfahrt über die Nordseite bis Unterberg.
Wie man zum Gipfel kommt
Praktische Informationen
Wer den langen Aufstieg auf sich nimmt, wird mit echter Einsamkeit und einem Panorama belohnt, das man in den überlaufeneren Ecken der Alpen vergeblich sucht.