Der Östlicher Schoberkopf (2666 m) ist einer der markanten Schoberköpfe, die einen halbkreisförmigen Grat am Ostrand des Hochkönig-Plateaus in den Berchtesgadener Alpen bilden. Wer hier hinaufsteigt, verlässt die sanfte Hochfläche und begibt sich in wildes, felsiges Terrain.
Der Gipfel thront über dem schottrigen Eiskar, in das die steilen, 200 bis 300 m hohen Südwände abfallen. Gegenüber erhebt sich die markante, einzelstehende Torsäule bis auf 2588 m. Die Landschaft ist geprägt von schroffem Fels, weiten Ausblicken ins Salzachtal und den Resten des Plateaugletschers der Übergossenen Alm nahe dem Schoberschartl. Im Sommer wärmt die Sonne den Fels, im Winter und Frühjahr verlangt Restschnee zusätzliche Vorsicht.
AnstiegeDie erste bekannte touristische Ersteigung der Schoberköpfe gelang Ludwig Purtscheller am 29. Juni 1882 - einen Bericht darüber veröffentlichte er jedoch nie.