Der Jezírko pod Táborem ist ein kleiner, künstlich angestauter Moorsee, versteckt im Wald am Fuß des Berges Tábor im Ještěd-Kozákov-Kamm. Hier treiben Wasserlinsen auf der stillen Oberfläche, und der Wald ringsum ist erfüllt vom Ruf seltener Vögel. Der See entstand im 19. Jahrhundert, als Fürst Kamil Rohan ihn in seinem Hirschgehege anlegen ließ.
Umgeben von Mischwald beherbergt das Gebiet seltene Pflanzen und Vögel wie den Schwarzspecht und das Sommergoldhähnchen. Das nordwestliche Ufer steigt sanft an, das südliche ist steiler, und im Osten geht der See in ein Feuchtgebiet über. In der Mitte liegt eine kleine Insel, im Westen schließt ein steinerner Damm das Gewässer ab. Im Frühling und Sommer pulsiert hier das Leben - Frösche und Molche laichen im Wasser, Stockenten rasten an der Oberfläche. Im Herbst und Winter kehrt eine tiefe Stille ein, ideal für einsame Spaziergänge.
Anreise
Praktische Informationen
Dies ist einer der wenigen Orte in der Region, an dem der rundblättrige Sonnentau noch wild in seinem natürlichen Moorhabitat wächst - ein lebendiges Relikt vergangener Landschaften.