Der Landschaftspark Chełmy im westlichen Sudetenvorland ist ein stilles Juwel der Natur — ein Ort, an dem uralte Vulkantätigkeit Basaltsäulen, Kissenlaven und Felsenmeere hinterlassen hat, die in Europa ihresgleichen suchen. Auf knapp 16.000 Hektar wechseln sich bewaldete Hügel, tiefe Schluchten und blumenreiche Wiesen ab und laden zu Wanderungen abseits des Massentourismus ein.
Die Landschaft ist zu jeder Jahreszeit reizvoll: Im Frühling blühen Trollblumen und Frühlingsknotenblumen auf den Feuchtwiesen, im Sommer spendet das Laubdach aus Buchen und Eichen angenehme Kühle, und im Herbst leuchten die Hänge in warmen Braun- und Goldtönen vor dem dunklen Basalt. Das Gelände ist hügelig und von tiefen Bachtälern durchzogen — die Steilkante des Sudetischen Randbruchs fällt dramatisch zur Schlesischen Tiefebene ab und bietet weite Ausblicke.
Anreise und ZugangswegeDer Name des Parks leitet sich vom urslawischen Wort 'cholmy' für Hügel ab — eben jene Hügel, über die im Mittelalter Handelswege führten und die Zisterziensermönche aus dem nahen Kloster Leubus bewirtschafteten. Geschichte und unberührte Natur treffen hier auf besondere Weise zusammen.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)