Matylda ist ein künstlich angelegter Rekultivierungssee im Nordwesten der Stadt Most, im Stadtteil Souš, entstanden aus einem gefluteten ehemaligen Kohletagebau. Heute ist er ein beliebtes Ausflugsziel für alle, die Wasser, Strand und ein bisschen sportliche Action suchen.
Die Umgebung trägt die typischen Züge einer Bergbau-Rekultivierung - flaches, offenes Gelände mit park- und strandartig gestalteten Ufern, einem stein-sandigen Strand und Betonstegen für den Einstieg ins Wasser. Im Sommer herrscht hier eine fröhliche Urlaubsstimmung mit Jetskis auf dem Wasser, Windsurfern und Inlineskatern, die die Rundstrecke um den See ziehen. Im Norden begrenzt die Straße I/13 den See, im Süden liegt der Autodrom Most, sodass Motorengeräusche zum akustischen Hintergrund gehören. Außerhalb der Saison wird es hier still und ruhig, und die Wasseroberfläche spiegelt die umliegenden Hügel.
Anfahrt
Praktische Informationen
Der Name Matylda erinnert an den ursprünglichen Namen der Grube aus der Zeit der Ersten Republik - später wurde sie in Vrbenský umbenannt, doch der See trägt heute wieder seinen alten Namen.