Die Hillebrand-Jenő-Höhle ist eines der außergewöhnlichsten Naturdenkmäler im Bükk-Gebirge - hier finden sich die einzigen paläolithischen Ritzzeichnungen Ungarns, zugleich das östlichste bekannte Vorkommen solcher Zeichnungen in ganz Europa. Ein Ort, an dem Urgeschichte und geheimnisvolle Untergrundwelten aufeinandertreffen.
Der schmale, kaum sichtbare Eingang liegt am Südosthang des Kőlyuk-galya auf dem Kis-fennsík-Plateau im Bükki-Nationalpark. Die 240 Meter lange Höhle entstand im oberen Trias-Kalkstein und beeindruckt mit einer Vielfalt an Formen - Kugelnischen, Mäander, alte Bachbetten sowie Tropfsteinformationen wie Stalaktiten, Stalagmiten, Sinterfahnen und Mondmilch. Fledermäuse nutzen die Höhle als Quartier, und die umliegende Karstlandschaft strahlt zu jeder Jahreszeit eine urwüchsige, ruhige Atmosphäre aus.
Anreise
Praktische Hinweise
Es ist die einzige Höhle Ungarns mit prähistorischen Ritzzeichnungen - vor Jahrtausenden mit einer scharfen Steinklinge eingeritzt und von Forschern mit einem Höhlenbärenkult in Verbindung gebracht.