Der Hámori-See ist ein künstlich angelegter See inmitten der bewaldeten Hügel des Bükk-Gebirges, direkt beim malerischen Lillafüred nahe Miskolc. Hier spiegeln sich grüne Hänge in ruhigem Wasser, und die Luft duftet nach Wald und feuchter Erde — ideal für einen Spaziergang am Ufer, eine Rast am Wasser oder eine Fahrt mit dem Tretboot.
Der See entstand um 1800 durch die Aufstauung der Bäche Garadna und Szinva, ursprünglich zur Wasserversorgung eines nahegelegenen Eisenwerks. Heute erreicht er eine durchschnittliche Tiefe von neun Metern — mehr als der Balaton. Im Sommer erwärmt sich das flache Uferwasser angenehm auf 20-22°C, ideal zum Baden, während sich im Herbst die Wälder des Bükk in Gold und Rot verfärben und für unvergessliche Ausblicke sorgen. Am Südufer führt ein Wanderweg mit kleinen Rastplätzen entlang, von denen aus man die Wasserfläche und die umliegenden Hügel genießen kann.
AnreiseEinheimische nennen ihn manchmal den 'bodenlosen See' — der Legende nach erreicht eine Quelle in der Seemitte eine Schlammtiefe von 25-30 Metern und galt einst als heilkräftig.