Der Große Arbersee ist das Herzstück des Bayerischen Waldes — ein wildromantischer Karsee, eingebettet in einen tiefen Bergkessel, umrahmt von uraltem Urwald und beeindruckenden Felswänden. Kein Wunder, dass er jedes Jahr rund eine halbe Million Menschen anzieht.
Der See liegt an der Südostflanke des Großen Arbers und ist ein echtes Relikt der Eiszeit. Im Westen erhebt sich die fast 400 Meter hohe Arberseewand steil aus dem Wasser und verleiht der Szenerie eine dramatische, fast erhabene Stimmung. Besonders faszinierend sind die zwei Schwingrasen-Inseln im westlichen Seebecken: schwimmende Torfmatten, die mit dem Ufer verbunden sind, aber keinen festen Kontakt zum Seegrund haben. Im Herbst leuchtet der Wald in warmen Rottönen, im Frühling ziehen Nebelschwaden durch die Fichten, und im Sommer spiegelt sich das satte Grün im stillen Wasser.
Anreise und WanderwegeIm Naturwaldreservat an der Arberseewand stehen Bäume, die bis zu 400 Jahre alt sind — und der seltene Weißrückenspecht, der in Deutschland sonst nur noch in den Alpen vorkommt, hat hier eines seiner letzten Brutgebiete gefunden.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)