Der Silberberg ist ein 955 Meter hoher Berg, der sich direkt über Bodenmais im Bayerischen Wald erhebt. Seine Höhe mag bescheiden wirken, doch der markante, felsige Doppelgipfel macht ihn zu einem der auffälligsten Berge der Region — mit weitem Ausblick als Belohnung.
Besonders macht den Silberberg die Verbindung aus Natur und Bergbaugeschichte: Bereits 1301 wird ein Goldwerk erwähnt, das spätere Bergwerk auf Silber und Vitriol war bis 1962 in Betrieb und hinterließ rund 20 Kilometer an Stollen. Im Sommer zeigt sich der Gipfel eingebettet in dichte Wälder, im Winter verwandelt sich die Umgebung in ein kleines, familienfreundliches Skigebiet mit Rodelbahn. Die felsigen Gipfel und das Gipfelkreuz mit Blick auf Bodenmais machen den Aufstieg zu einem echten Erlebnis.
Wie man zum Gipfel kommt
Praktische Informationen
Übrigens: 1817 brach in Bodenmais ein regelrechter Goldrausch aus, weil man eine Goldader vermutete — der Rausch verflog jedoch fast so schnell, wie er begonnen hatte. Solche Geschichten machen den Silberberg zu mehr als nur einem Aussichtsberg — sie erzählen von Menschen, die dem Berg seine Schätze entlocken wollten.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)