Dolinka ist eines jener Täler in der Westtatra, von denen kaum jemand gehört hat - und genau das macht seinen Reiz aus. Es ist ein schmales Seitental des Pyszniańska-Tals, das vom Hlińska-Sattel herabführt, ein Ort für alle, die echte Wildnis abseits der Menschenmassen suchen.
Das Tal wird beidseitig von langen Seitenkämmen begrenzt - im Osten von Skrajny Smreczyński Grzbiet und Jaferowy Grzbiet, im Westen von Dolinczański Grzbiet. Im oberen Teil liegt Dolinczański Upłaz, weiter unten eine flache Fläche namens Dolinczańska Wolarnia. Durch den Talgrund fließt der Dolinczański-Bach, ein Zufluss des Pyszniański-Bachs. Die Landschaft ist urwüchsig und kaum vom Menschen verändert, was diesen Ort zu einem besonderen Ziel für Naturliebhaber macht, die die Stille der Berge suchen - besonders im Herbst, wenn sich die Almen golden färben, und im Sommer, wenn die Höhenvegetation in voller Blüte steht.
AnreiseHier entstand 1947 das erste strenge Naturschutzgebiet der Tatra - Tomanowa-Smreczyny. Dadurch wuchsen auf den ehemaligen Almen wieder die typischen Höhenstufen der Tatra-Vegetation nach, als hätte sich die Zeit um ein Jahrhundert zurückgedreht.