Das Iwaniacka-Tal ist einer jener stillen Winkel der Westlichen Tatra, der Wanderer belohnt, die der Hektik entfliehen möchten. Eingebettet zwischen den Hängen des Kominiarski Wierch und des Ornak, zieht es sich vom Starorobociańska-Tal hinauf bis zum Iwaniacka-Pass auf 1.459 m — begleitet vom Rauschen eines Gebirgsbachs und dem Duft dichter Fichtenwälder.
Das Tal wirkt intim und ein wenig geheimnisvoll. In roten Quarzitsandstein eingeschnitten, verbergen seine Felswände mehr als ein Dutzend kleiner Höhlen und Felsunterstände — eine schöne Entdeckung für neugierige Wanderer. Der Iwaniacki-Bach, der die Talsohle entlangfließt, verschwindet an manchen Stellen einfach im durchlässigen Untergrund. Im Frühling leuchtet das Tal frisch und grün, im Herbst kontrastieren dunkle Fichten mit goldenen Lichtungen, und im Winter herrscht hier eine tiefe, fast andächtige Stille.
Anreise und ZugangDer Name des Tals leitet sich von der Alm Iwanówka an seinem unteren Ende ab — einst ein belebtes Weideland, das heute vollständig vom Wald zurückerobert wurde.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)