Die Skalka (382 m ü. NN) ist ein kleiner, geologisch interessanter Doppelberg bei Doksy in Nordböhmen - ein ruhiges Ziel für alle, die abseits der bekannten Pfade die vulkanische Vergangenheit der Region entdecken möchten.
Der Berg ist ein kuppenförmiger neovulkanischer Härtling aus subvulkanischer Basaltoid-Brekzie mit einem Gang aus olivinischem Sodalithit. Dieser Gang bildete 250 Meter nordnordöstlich einen zweiten Gipfel, die Štědrá (372 m), wodurch die charakteristische Doppelkuppe entstand. Von der Skalka zieht sich zudem ein weiterer, längerer Trachytgang nach Nordosten. Beide Gipfel sind vollständig bewaldet - oben Laubwald, weiter unten Nadelwald - und tragen noch Spuren kleiner, längst aufgelassener Steinbrüche. Im Sommer sorgt der Wald für angenehmen Schatten, im Herbst für ein farbenfrohes Bild.
Wie man den Gipfel erreichtFür Geologie-Fans ist die Skalka mit ihrem Schwesterberg Štědrá ein seltenes Beispiel dafür, wie ein einziger vulkanischer Gang zwei getrennte Gipfel formen kann.