Der Tachovský vrch ist ein kleiner, aber geologisch bemerkenswerter Hügel im Bezirk Česká Lípa, südlich von Doksy. Trotz seiner geringen Höhe überrascht er mit schroffen Felsformationen, Blockhalden und weiten Ausblicken auf den Máchovo-See.
Der Hügel entstand aus Phonolith, der sich durch kreidezeitliche Sandsteine und Tonsteine gedrückt hat und einen isolierten vulkanischen Rücken in Nordost-Südwest-Richtung bildet. Im Nordosten erheben sich Gipfelfelsen, während die steileren Südosthänge (40-50°) von Frostschutthalden und Blockströmen geprägt sind. Auch an den sanfteren Nordwesthängen (20-30°) findet man Blockschutt. Ein Mischwald aus Fichte, Kiefer und Ahorn bedeckt den Hügel und verleiht Wanderungen hier einen ruhigen Waldcharakter. Vom Nordwesthang und den Rändern des Steinbruchs eröffnen sich Ausblicke auf die Ralská-Hochebene, den Máchovo-See, die Region Kokořínsko und das Böhmische Mittelgebirge.
Ein Großteil des vulkanischen Gesteins wurde jedoch durch einen ausgedehnten Steinbruch abgebaut, sodass der Tachovský vrch - einst höchster Punkt des Jestřebí-Kessels - seine ursprüngliche Gestalt weitgehend verloren hat.
Aufstieg zum GipfelFachleute empfehlen, den freigelegten Phonolith-Aufschluss nach Ende des Abbaus zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, da er ein einzigartiges geologisches Schaufenster der Region darstellt.