Klůček ist ein kleiner, aber reizvoller Hügel auf einer Halbinsel, die in den Máchasee hineinragt - einen der beliebtesten Seen Tschechiens. Hier trifft Wald auf Wasser, und ein kurzer Aufstieg belohnt mit Ausblicken auf den glitzernden See von beiden Seiten.
Der Hügel entstand aus drei getrennten Körpern basaltischen Gesteins, die sich durch oberkreidezeitlichen Sandstein schoben und so drei kleine Gipfel formten. Die unteren Hänge sind mit Nadelwald bewachsen, weiter oben dominieren Laubbäume - im Sommer spenden sie Schatten, im Herbst sorgen sie für farbenfrohes Laub. Die Ufer der Halbinsel dienen als Badestrand, weshalb im Sommer reges Treiben herrscht, während in der Nebensaison eher Ruhe einkehrt, nur unterbrochen vom Plätschern des Wassers. Vereinzelte Sandsteinfelsen verleihen dem Gelände einen wilden Charakter.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Hinweise
Bis heute erzählt man sich in Doksy von einer verschwundenen mittelalterlichen Burg auf diesem Hügel - Archäologen vermuten hinter den rätselhaften Spuren allerdings eher Bergbau und Weinbau als Rittertum.