Die Schlieferspitze (3290 m) ist der höchste Gipfel des Krimmler Kamms in der Venedigergruppe und gilt als einer der attraktivsten Berge der gesamten Gruppe. Von den Tälern des Krimmler Achentals und des Obersulzbachtals aus wirkt sie als äußerst dominanter, markanter Berg.
Vom Gipfel ziehen vier lange, gleichmäßig geformte Grate — je etwa zwei Kilometer lang — nach Nordwesten, Nordosten, Südosten und Südwesten. Rundherum liegen Gletscher, die über 3100 Meter hinaufreichen: im Norden das Hinterjaidbachkees, im Osten das Östliche Sonntagkees und im Westen das Westliche Jaidbachkees. Es ist eine raue, hochalpine Landschaft aus Fels und Eis, im Winter tief verschneit, im Sommer mit schroffen Gratlinien und Firnfeldern.
Aufstieg zum Gipfel
Praktische Hinweise
Die Erstbesteigung gelang am 22. August 1871 Eduard Richter und Johann Stüdl — die beiden bestiegen am selben Tag zusätzlich den benachbarten Großvenediger, ein wahres Bergsteiger-Doppel.