Die Nördliche Malhamspitze ist der höchste der vier Gipfel des Malhamspitzen-Massivs, das sich mächtig über dem Maurerkamm in der Venedigergruppe erhebt, mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Wer echte, gletscherumgebene Hochgebirgseinsamkeit sucht, findet hier genau das.
Rundum von Eis umschlossen, liegt westlich des Gipfels das zur Isel entwässernde Gubachkees, östlich speisen das Südliche Malhamkees und das stark zurückgeschmolzene Nördliche Malhamkees den Maurerbach. Der Kamm der Malhamspitzen verläuft von Nord nach Süd und verbindet alle vier Gipfel, die nur durch wenig ausgeprägte Scharten getrennt sind. Der Ausblick reicht über eine karge, von Gletschern geformte Hochgebirgslandschaft der Venedigergruppe - besonders eindrucksvoll im Frühsommer, wenn die oberen Hänge noch schneebedeckt sind.
Aufstieg zum Gipfel
Praktische Hinweise
Erstbestiegen wurden die Malhamspitzen am 12. Juli 1873 vom Prager Alpinisten Victor Hecht und dem Bergführer Johann Außerhofer, die von der Clarahütte über den Umbalgletscher aufstiegen.