Der Moloda (1.724 m ü.d.M.) ist einer der wildesten und ursprünglichsten Gipfel im Gorgany-Massiv der Ukrainischen Karpaten. Sein baumloser Scheitel mit weitläufigen Geröllfeldern und Legföhrengebüsch belohnt jeden Aufstieg mit einem echten Karpatenpanorama.
Die südöstlichen und nordwestlichen Hänge sind ausgesprochen steil und schwer zu begehen — der Moloda ist kein Berg für einen gemütlichen Spaziergang. Oberhalb der Waldgrenze dominieren Blockschutt und Krummholz, weiter unten schließen dichte Urwaldmassive an. Besonders im Herbst entfaltet sich ein beeindruckender Kontrast zwischen dem goldenen Wald in der Tiefe und dem grauen Gestein der Gipfelzone. Nordöstlich liegt Yaiko-Perehinske (1.596 m), südöstlich — jenseits des Moloda-Flusstals — erhebt sich der Grofa (1.748 m). Der nächste Ort ist das Dorf Osmoloda.
AufstiegsmöglichkeitenDie Gorgany zählen zu den am wenigsten erschlossenen Abschnitten des gesamten Karpatenbogens — wer den Moloda besteigt, erlebt diese Wildnis hautnah.