Der Menchul (1998 m ü. d. M.) gehört zu den stillen Höhepunkten der Tschornohora — des höchsten Gebirgszuges der ukrainischen Karpaten. Eingebettet zwischen den Gipfeln Dshembronja und Brebeneskul, ist er ein natürlicher Anlaufpunkt auf einem der schönsten Kammwanderwege Osteuropas — und das weitgehend abseits der Menschenmassen.
Der Gipfel liegt genau auf der Verwaltungsgrenze zwischen den Oblasten Iwano-Frankiwsk und Transkarpatien. Vom Kamm aus bieten sich weite Ausblicke auf die benachbarten Tschornohora-Gipfel, während sich der Rozshybennyk-Kamm nach Nordosten erstreckt. Im Sommer bedecken Almwiesen die Hänge, der Herbst taucht die Landschaft in leuchtendes Gold und Rot, und im Winter verwandelt sich der Berg in ein ernstes, schneebedecktes Terrain für erfahrene Bergwanderer. Auf den Nordhängen entspringt der Bach Kisja.
AufstiegsroutenDer Name Menchul stammt aus dem Rumänischen (munteul) — ein Zeugnis der vielschichtigen kulturellen Geschichte dieses Karpatenwinkelss. Manche Quellen geben die Höhe mit genau 2000 m an, was ihn offiziell zu einem Zweitausender machen würde.
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