Die Kukowska Gajka ist ein bescheidener, aber ausgedehnter Gipfel im westlichen Teil der Żurawnica-Gruppe, mitten im Herzen des Beskid Mały. Ein Ort für Wanderer, die Ruhe abseits markierter Wanderwege suchen - denn zu diesem Gipfel führt kein ausgeschilderter Pfad, was ihn zu einem echten Geheimtipp für stille Erkundungen macht.
Der Gipfel selbst ist bewaldet, während die Hänge darunter zu den landwirtschaftlichen Flächen des Dorfes Krzeszów gehören - trotz seines Namens, der auf das benachbarte Dorf Kuków verweist, gehört die Kukowska Gajka verwaltungsmäßig zu Krzeszów. Die Landschaft ist typisch sanft-beskidisch: hügeliges Terrain, Waldflecken zwischen Feldern, und zwischen der Kukowska Gajka und der nahegelegenen Capia Górka liegt die kleine Siedlung Międzygronie. Am Waldrand, knapp unterhalb des Gipfels, steht ein Kreuz, von dem sich ein Blick auf Żurawnica, Palusowa Góra und Harańczykowa Góra öffnet, mit der markanten Silhouette des Leskowiec in der Ferne. Im Frühling und Sommer stehen die umliegenden Felder saftig grün, im Herbst zeigt sich der Wald in warmen Farben, und im Winter herrscht hier eine wohltuende Stille, die selten von anderen Wanderern gestört wird.
Wie man zum Gipfel gelangtDer Name 'Gajka' stammt aus dem lokalen Dialekt der Żywiec-Region und bedeutet kleiner Wald - außerhalb dieser Gegend findet man ihn kaum, meist noch in der Slowakei und Tschechien als 'Hajka', eine kleine sprachliche Besonderheit des Beskid Mały.