Der Leskowiec (922 m ü.d.M.) ist einer der schönsten Aussichtspunkte im gesamten Kleinen Beskidengebirge — ein Gipfel, der mit einem weiten Alpinpanorama, einem stimmungsvollen Waldweg zwischen knorrigen Buchen und einer offenen Gipfelwiese begeistert. Dazu kommt eine besondere historische Note: Der junge Karol Wojtyła, der spätere Papst Johannes Paul II., wanderte in seinen Schuljahren mehrfach auf diesen Berg.
Der Aufstieg führt durch dichten Wald, der sich in den oberen Partien in etwas Märchenhaftes verwandelt: Zwergwüchsige, knorrige Buchen säumen den Weg kurz unterhalb des Gipfels und verleihen der Landschaft einen ganz eigenen Charakter. Oben öffnet sich eine große Lichtung — ein Überrest alter Weidewirtschaft der Walachen — mit einem beeindruckenden Rundblick auf das Beskid Żywiecki und das Beskid Makowski: Babia Góra, Pilsko, der Kamm der Pasmo Policy und das Jałowiec-Massiv sind bei klarem Wetter gut zu sehen. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz, vom frischen Frühlingsgrün bis zum leuchtenden Herbstwald.
AufstiegsmöglichkeitenDer Name Leskowiec klingt polnisch, hat aber slowakisch-tschechische Wurzeln — identische Ortsnamen wie Leskovec und Lieskovec sind in der Slowakei und Mähren weit verbreitet, ein mögliches Echo früher Siedler aus Böhmen oder Mähren, die ihren neuen Bergen die Namen ihrer Heimat gaben.