Der Kamm Maksymez ist eine der stillen, unberührten Ecken der ukrainischen Karpaten — ein Gebirgszug im Massiv der Jalowytschora-Berge im Südwesten der Oblast Tscherniwzi, der Wanderer mit dichten Wäldern, klaren Gebirgsbächen und botanisch bemerkenswerten Almwiesen belohnt. Der höchste Punkt liegt auf 1345 m und bietet alles, was das Herz eines Naturliebhabers begehrt.
Der Kamm erstreckt sich von Südost nach Nordwest zwischen den Flüssen Bilyi Cheremosh und Putylka. Die Hänge sind von dichten Fichtenwäldern bedeckt, durchsetzt mit Buche, Bergahorn, Birke und Eberesche. Ein dichtes Netz von Bächen durchzieht das Gelände und speist den Bilyi Cheremosh. Wo der Wald auflockert, öffnen sich traditionelle Bergwiesen und Almflächen — sogenannte 'Tsarynky' und 'Polonyny' — die seit Generationen als Heu- und Weideflächen genutzt werden. Hier wachsen seltene und medizinische Pflanzen: Bergarnike, Büschelnelke, Siebenbürgische Trollblume und das seltene Traunsteiners Knabenkraut. Im Waldesschatten findet man kriechende Goodyera und Korallenwurz. Herbstlich gefärbt oder tief verschneit im Winter — dieser Kamm hat zu jeder Jahreszeit seinen eigenen Reiz.
Anfahrt und AufstiegDas Vorkommen von Traunsteiners Knabenkraut auf den Bergwiesen macht den Kamm Maksymez zu einem botanisch bedeutsamen Ort — die Art gilt im gesamten Karpatenraum als selten.