Die Hnatasia (1.766 m ü. d. M.) ist kein gewöhnlicher Gipfel: Sie gilt als der südlichste Berg der ukrainischen Karpaten und liegt direkt auf der ukrainisch-rumänischen Staatsgrenze. Wer abgeschiedene Wildnisgipfel mit echtem Charakter sucht, wird hier fündig.
Der Berg erhebt sich im südöstlichen Teil des Tschywtschy-Massivs (Marmarosch-Massiv), südlich des Dorfes Burkut. Die westlichen Hänge sind besonders steil und stellenweise felsig — die Hnatasia hat damit einen ausgeprägten, fast alpinen Charakter. Gipfel und Gipfelbereich sind waldfrei, sodass sich ein weiter Rundblick auf die Nachbargipfel Palenytsia (1.750 m), Komanova (1.734 m) und Koman (1.723,6 m) bietet. Die Atmosphäre ist rau, ursprünglich und einzigartig — nicht zuletzt wegen der unmittelbaren Nähe zur Staatsgrenze.
Aufstieg zum GipfelAm südöstlichen Hang der Hnatasia entspringt der Bach Minchel, ein linker Zufluss des Perkalab — ein kleines hydrologisches Detail, das diesen ohnehin besonderen Berg noch interessanter macht.
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