Der Chywchyn (1.766 m ü. d. M.) ist der höchste Gipfel des Chywchyny-Massivs — eines der abgelegensten und ursprünglichsten Gebiete der ukrainischen Karpaten. Wer echte Wildnis, weite Almlandschaften und Ruhe abseits des Massentourismus sucht, wird hier fündig.
Die unteren Hänge sind dicht bewaldet und gehen weiter oben in offene Polonyny (Hochgebirgswiesen) über. Der Osthang ist besonders steil und bricht stellenweise in Felsen ab, was dem Berg ein markantes, kraftvolles Profil verleiht. Im Südwesten verläuft die ukrainisch-rumänische Staatsgrenze nahe am Grat entlang — ein Hauch von 'Ende der Landkarte'. An den Hängen entspringen die Bäche Albyn und Dobryk, die den malerischen Schwarzen Tscheremoschs speisen. Im Frühling blühen die Almwiesen auf, im Sommer eröffnen sich weite Panoramen, und im Herbst leuchten die Wälder in Gold und Rot.
Aufstieg zum GipfelAls höchster Punkt des gesamten Chywchyny-Massivs belohnt der Gipfel mit einer Landschaft, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat — ein echtes Abenteuer für alle, die den ausgetretenen Pfaden entkommen wollen.