Die Marktkolonnade gehört zu den charmantesten Bauwerken von Karlsbad - eine luftige Holzkonstruktion im Schweizer Stil, die sich deutlich von den steinernen Prachtbauten der Stadt abhebt. Der Legende nach soll hier Kaiser Karl IV. persönlich seine schmerzenden Glieder in den Wassern der nach ihm benannten Quelle gelindert haben.
Die Kolonnade steht am linken Ufer der Teplá, mitten im Herzen der Kurpromenade, und strahlt eine entspannte, gemütliche Atmosphäre aus - Kurgäste mit ihren charakteristischen Trinkbechern, Besucher, die die reich verzierten Holzschnitzereien bewundern, und das leise Plätschern der drei Quellen unter dem Dach. Im Sommer spendet die offene Säulenarkade angenehmen Schatten, im Winter verleiht Schnee auf dem geschnitzten Holz dem Ganzen eine märchenhafte Note. Ein wunderbarer Ort, um einfach kurz anzuhalten, sich zu setzen und die alte Kuratmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Anreise
Praktische Informationen
Interessant: Das Bauwerk sollte ursprünglich nur eine provisorische Lösung für zehn Jahre sein, da für den geplanten Entwurf der Architekten Fellner und Hellmer das Geld fehlte. Über hundert Jahre später steht es immer noch und erfüllt bis heute seinen Zweck.