Hoch oben auf einem 625 Meter hohen Vulkangipfel über dem Medves-Plateau thront die Ruine der Burg Salgó — eine der eindrucksvollsten mittelalterlichen Burganlagen Nordungarns. Wer hier hinaufsteigt, wird mit weiten Panoramen, wilder Vulkanlandschaft und einer Geschichte voller Intrigen, Rittersleute und türkischer List belohnt.
Die Landschaft rund um Salgó hat einen urwüchsigen Charakter: bewaldete Hänge, freigelegte Vulkanfelsen am Gipfel und der weite Blick über das Medves-Plateau. Bei klarem Wetter reicht das Panorama im Süden bis zu den Mátra-Bergen, und an besonders sichtklaren Tagen zeichnen sich im Norden sogar die Gipfel der Hohen Tatra ab. Besonders schön ist die Burg im Herbst, wenn die Wälder in Orange und Rot leuchten.
Anreise und AufstiegIm Jahr 1554 ergab sich die Burgbesatzung den Türken, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern — erschreckt von einer vermeintlichen Riesenkanone auf dem Nachbarhügel, die sich als nichts anderes als ein dicker Baumstamm auf Rädern entpuppte. Eine der listigsten Täuschungen der ungarischen Burggeschichte.