Das Mátra-Gebirge ist Ungarns höchste Gebirgsregion — ein kompaktes Vulkanmassiv mit uralten Buchenwäldern, malerischen Felsformationen und stillen Mineralquellen. Wer authentische Mittelgebirgsatmosphäre ohne Massentourismus sucht, ist hier genau richtig.
Das Massiv erstreckt sich über rund 900 km² zwischen dem Cserhát-Hügelland und dem Bükk-Gebirge. Der Hauptkamm — die sogenannte Magas-Mátra — überrascht mit steilen Hängen, Steinmeeren und geschlossenen Buchenwäldern, während die südlichen Ausläufer sanft in sonnenverwöhnte Weinberge übergehen. An klaren Tagen reicht der Blick vom Gipfel des Kékes angeblich bis zur Hohen Tatra. Das gesamte Gebirge ruht auf vulkanischem Untergrund aus Andesit und Tuff, Überreste von Eruptionen vor 13 bis 18 Millionen Jahren.
Highlights:Unter dem Mátra-Massiv schlummern einige der bedeutendsten Kupfererzvorkommen Mitteleuropas — die Bergbaugeschichte rund um Recsk reicht Jahrhunderte zurück, und Geologen streiten bis heute über die genaue Lage der einstigen Vulkanschlote.