Ein vergessenes neugotisches Schloss, versteckt im Grün des Hirschberger Tals — dieser Ort ist etwas für alle, die die Atmosphäre verlassener Herrenhäuser lieben und Geschichte, die in Stein und Efeu geschrieben steht. Dąbrowica ist ein kleines Dorf, und sein Schloss beeindruckt trotz teilweiser Ruine noch immer mit seinem Turm und den Spuren vergangenen Glanzes.
Ein Spaziergang durch die Umgebung fühlt sich an wie eine Reise in die Vergangenheit — die umliegenden Hügel und Ausblicke auf das Riesengebirge schaffen eine malerische Kulisse, während das Gebäude mit seiner teilweise erhaltenen südöstlichen Fassade und dem fünfstöckigen, mit Zinnen gekrönten Turm schon von Weitem ins Auge fällt. Im Frühling und Sommer ist die Umgebung üppig grün, im Herbst gewinnt das Schloss einen wunderbar melancholischen Charme, und im Winter, mit Raureif überzogen, sieht es fast aus wie aus einem Märchen. Ein ruhiger, wenig besuchter Ort, ideal für Fotografie-Liebhaber und Fans alter Gutshof-Atmosphäre.
AnreiseDas Schloss wurde vermutlich bereits im 15. Jahrhundert als Sitz des Gutsverwalters errichtet, sein heutiges neugotisches Aussehen erhielt es durch einen Umbau von 1835 im Auftrag der Familie von Rosen — zuvor war es ein barockes Herrenhaus aus dem Jahr 1751, wie eine Datierung auf dem einst erhaltenen Portal belegte.