Das Museum des Glatzer Landes ist eine jener Einrichtungen, die man nicht nur wegen der Ausstellungsstücke besuchen sollte, sondern auch wegen des Gebäudes selbst. Es befindet sich im historischen ehemaligen Jesuiten-Konvikt in Kłodzko (Glatz), und die Innenräume - eine barocke Treppe, Säle mit Stuckdecken und eine ehemalige Kapelle, die heute als Konzertsaal dient - sind selbst schon eine Attraktion.
Beim Spaziergang durch den Innenhof mit kleinem Garten und Lapidarium aus Steinskulpturen spürt man die jahrhundertealte Atmosphäre dieses Ortes. Im Inneren erwarten Besucher Zinngießer- und Numismatiksammlungen, eine Kollektion schlesischer Uhren sowie zeitgenössisches Kunstglas - alles in stimmungsvollen historischen Räumen. Ein idealer Zwischenstopp beim Erkunden des Glatzer Landes, besonders an regnerischen Tagen oder während der sommerlichen Nacht der Museen.
AnfahrtWissenswert: In den Kellern verbergen sich mittelalterliche Labyrinthgänge, und im Innenhof sind Steindetails aus abgerissenen Altstadthäusern zu sehen - Spuren der alten Stadt direkt unter den Füßen der Besucher.