Das Habelschwerdter Gebirge ist ein stilles, waldreiches Stück der Mittleren Sudeten — fernab der großen Touristenströme und nah an ursprünglicher Berglandschaft. Wer Ruhe, weite Wälder und echte Entdeckerfreude sucht, ist hier genau richtig.
Sanfte Kämme, durchzogen von klaren Gebirgsbächen, dichte montane Wälder aus Fichten, Buchen und Lärchen sowie offene Lichtungen mit Fernblicken — das sind die Zutaten dieser Landschaft. Die östlichen Hänge fallen steil zu den Kurorten im Tal ab, die westlichen senken sich in das malerische Tal der Wilden Adler, das die natürliche Grenze zur Tschechischen Republik bildet. Bei klarem Wetter reicht der Blick vom Aussichtsturm bis zum Schneegebirge und dem Adlergebirge.
Highlights:- Jagodna / Heidelberg (985 m) — höchster Gipfel des Habelschwerdter Gebirges, Teil der Krone der polnischen Berge, mit neuem 23-Meter-Aussichtsturm.
- Aussichtsturm auf der Jagodna — 2019 eröffnete Stahl-Holz-Konstruktion mit Panoramablick auf das Glatzer Becken und das Schneegebirge.
- Tal der Wilden Adler — ruhiges Grenztal, ideal für entspannte Spaziergänge entlang des Bachs.
- Długopole-Zdrój (Bad Langenau) — traditionsreicher Kurort am Fuß der Berge, perfekter Ausgangspunkt.
Praktische Infos:- Beste Reisezeit: Mai–Oktober — Wälder in sattem Grün, trockene Wege, Herbstfarben machen die Aussichten unvergesslich.
- Stützpunkte: Bystrzyca Kłodzka (Habelschwerdt), Długopole-Zdrój, Międzylesie (Mittelwalde).
- Schwierigkeit: mittel — gut markierte Wege, stellenweise steil, aber ohne technische Anforderungen.
- Anreise: mit dem Auto über Kłodzko (Straßen 8 und 33); mit dem Zug nach Bystrzyca Kłodzka oder Międzylesie, dann Bus oder zu Fuß.
Wissenswertes: Der Gipfel der Jagodna liegt genau auf der europäischen Wasserscheide — Regentropfen auf der Ostseite fließen zur Ostsee, auf der Westseite zur Nordsee.