Das Museum Gunzenhauser zählt zu den bedeutendsten Museen der Klassischen Moderne in Deutschland und ist das erste Sammlermuseum in den neuen Bundesländern. Es beherbergt die Sammlung des Münchner Kunsthändlers Alfred Gunzenhauser mit 2459 Werken von 270 Künstlern des 20. Jahrhunderts, von denen 300 in der Dauerausstellung zu sehen sind.
Schon das Gebäude selbst ist ein Erlebnis — der ehemalige Hauptsitz der Sparkasse Chemnitz aus den Jahren 1928 bis 1930, errichtet im Stil der Neuen Sachlichkeit, mit heller Travertin-Fassade und klaren Proportionen. Ästhetisches Zentrum ist die durch ein Glasdach belichtete ehemalige Kassenhalle, vom Berliner Architekten Volker Staab behutsam für die Museumsnutzung umgebaut. Ein ruhiger Ort für einen kontemplativen Ausflug abseits des Trubels — besonders stimmungsvoll im Herbst und Winter, wenn das Licht durch das Glasdach fällt.
AnreiseHerzstück des Museums sind 290 Werke von Otto Dix — eine der größten musealen Sammlungen dieses Künstlers weltweit, der die gesamte dritte Etage gewidmet ist. Auch die zweitgrößte Jawlensky-Sammlung der Welt mit 76 Arbeiten ist hier zu Hause.