Das Museum für Naturkunde Chemnitz zählt zu den ältesten Museen der Stadt, gegründet bereits 1868, und sein Herzstück ist der Versteinerte Wald - das größte Pflanzenfossil Europas. Wer Sachsen erkundet und zwischen Wandertouren einen spannenden Zwischenstopp sucht, sollte diesen Ort unbedingt einplanen.
Untergebracht ist das Museum im Kulturzentrum DAStietz mitten in Chemnitz, dessen großzügiger, lichtdurchfluteter Lichthof die imposanten, Millionen Jahre alten versteinerten Baumstämme beherbergt. Im Inneren erwartet die Besucher eine Sammlung von über 300.000 Exponaten, das historische Kabinett Sterzeleanum sowie ein Insektarium mit lebenden Insekten - eine ideale Abwechslung an Tagen, an denen das Wetter in den Bergen nicht zum Wandern einlädt.
AnfahrtÜbrigens: Genau hier wurde 2017 erstmals in Europa das tropische Insekt nachgewiesen, das seither als Geisterfischchen bekannt ist - ein Beweis dafür, dass in Stadtmuseen noch echte naturwissenschaftliche Entdeckungen gemacht werden.