Die Mühlbrunnenkolonnade ist das architektonische Herzstück von Karlsbad — mit 132 Metern Länge und 124 korinthischen Säulen ist sie die größte der vier Kolonaden der Stadt und ein unvergleichliches Erlebnis für jeden Besucher. Wer hier entlangschlendert, taucht sofort in die goldene Ära des Kurwesens ein.
Das aus Sandstein erbaute Meisterwerk im neurenaissancestil wurde zwischen 1871 und 1881 nach Plänen des Architekten Josef Zítek errichtet und verläuft malerisch entlang des Flusses Teplá im Zentrum von Karlsbad. Die Balustrade schmücken 12 allegorische Skulpturen der Monate — ein kunstvolles Ensemble, das 1881 von den Bildhauern Alfred Schreiber und Karl Wilfert dem Älteren geschaffen wurde. Im Sommer wird die Kolonnde zur stimmungsvollen Bühne für Konzerte und Kulturveranstaltungen, während der kühlen Jahreszeit verleiht der aufsteigende Dampf der Thermalquellen eine ganz besondere Atmosphäre.
AnreiseDer Mühlbrunnen wird — genau wie der berühmte Sprudel — abgefüllt und exportiert: ein kleines Stück Karlsbader Heilwasser-Tradition, das die ganze Welt erreicht.