Am linken Ufer des Altflusses, zwischen Hermannstadt und Fogarasch, liegt das Kloster Kerz — eines der eindrucksvollsten mittelalterlichen Baudenkmäler Siebenbürgens. Was einst ein mächtiges Zisterzienserkloster war, dient heute als evangelisch-lutherische Kirche der siebenbürgisch-sächsischen Gemeinde und bewahrt in seinen Steinmauern mehr als 800 Jahre Geschichte.
Die Atmosphäre hier ist ganz besonders: gotische Bögen, sorgfältig behauene Steine und eine tiefe Stille, die nur vom Rauschen des nahen Alts unterbrochen wird. Im Süden erheben sich die Fogarascher Berge, und je nach Jahreszeit — im satten Sommergrün oder im goldenen Herbstkleid — wirkt die Anlage fast unwirklich schön. Ein idealer Zwischenstopp auf einer Reise durch das südliche Siebenbürgen.
AnreiseDie Zisterziensermönche, die um 1202–1206 hier siedelten, brachten die französische Gotik nach Siebenbürgen — Kloster Kerz gilt als eines der frühesten und bedeutendsten Zeugnisse dieses Stils in der gesamten Region. Ein kleiner Ort mit einer ganz großen Geschichte.
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