Auf einem Hügel südlich der Stadt Tălmaciu in Siebenbürgen thront Cetatea Tălmaciu — eine mittelalterliche Burgruine aus dem Jahr 1370, die einst den strategisch wichtigen Durchgang durch die Südkarpaten bewachte. Wer historische Atmosphäre mit schönen Ausblicken verbinden möchte, ist hier genau richtig.
Der Hügel bietet einen weiten Blick über die Olt-Schlucht und die umliegende Karpatenlandschaft. Im Sommer leuchtet das Grün der Wälder rund um die Ruinen, im Herbst verwandeln sich die Hänge in ein Farbenmeer, und im Winter verleiht der Schnee den alten Mauern eine stille, romantische Stimmung. Das Gelände ist ruhig und abseits des großen Touristenstroms — ein echter Geheimtipp für Wanderer und Geschichtsinteressierte.
Anreise und ZugangEine bemerkenswerte Randnotiz der Geschichte: Die ungarischen Könige befahlen gleich zweimal den Abriss der Burg — Vladislav 1453 und Matthias Corvinus 1489 — doch keiner der Befehle wurde vollständig ausgeführt. 1535 boten die Mauern der Armee von Stefan Mailath noch immer ausreichend Schutz — manche Orte lassen sich eben nicht so leicht auslöschen.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)