Das Königsschloss Săvârșin ist eine anmutige Residenz der rumänischen Königsfamilie am Ufer des Mureș, umgeben von einem üppigen botanischen Park, der wie aus einem Märchenbuch wirkt. Hier verschmelzen Geschichte und Natur zu einem ruhigen, einladenden Ort für Reisende in Westrumänien.
Der Park erstreckt sich über 6,5 Hektar und wurde bereits im 16. Jahrhundert angelegt. Er beherbergt seltene, als Naturdenkmäler ausgewiesene Bäume — Weißtannen, Fichten, Sumpfzypressen und sogar Himalaya-Kiefern. Im Sommer taucht der Park in sattes Grün, im Herbst spiegeln sich bunte Blätter im See mit seinem kleinen Anlegesteg, und im Winter legt sich eine stille, märchenhafte Ruhe über das ganze Anwesen. Ein lohnender Ausflug für Garten-, Architektur- und Geschichtsfans gleichermaßen.
AnreiseÜbrigens — 1784 wurde hier der Vizegespan Andras Forray von Haiducken entführt, und kurz darauf zogen die Aufständischen um Horea, Cloșca und Crișan durch das Anwesen. Eine bewegte Geschichte für einen heute so friedlichen Ort.