Das Poiana-RuscÄ-Gebirge ist eines der unentdeckten Juwele der rumĂ€nischen Westkarpaten â ein weitlĂ€ufiges, bewaldetes Massiv mit rund 2.640 kmÂČ, das zwischen dem Apuseni-Gebirge im Norden und den Banater Bergen im SĂŒden liegt. Wer hier wandert, findet ursprĂŒngliche Natur, absolute Stille und eine Bergwelt, die noch nicht von Massentourismus berĂŒhrt wurde.
Die Landschaft prĂ€gen sanft gewellte RĂŒcken, dicht bedeckt mit Buchen- und FichtenwĂ€ldern, die sich mit weiten Almwiesen abwechseln, auf denen SchĂ€fer noch heute traditionell ihre Herden weiden. Die mittlere Höhenlage zwischen 700 und 1.000 Metern macht das Gebirge besonders zugĂ€nglich â ohne dabei an Reiz zu verlieren. Klare GebirgsbĂ€che, Wildblumenwiesen im FrĂŒhling und ein leuchtendes Farbenmeer im Herbst erwarten den Besucher. BraunbĂ€ren, Rothirsche und Luchse bevölkern die WĂ€lder, weitgehend ungestört vom Menschen.
Highlights:Das Gebirge besteht geologisch aus kristallinen Schiefern, die dem Untergrund einen besonderen Charakter verleihen. Ein lohnender Ausflug in der NĂ€he: das Schloss Hunedoara (Castelul Corvinilor) â eine der bedeutendsten gotischen Burgen Mitteleuropas, nur wenige Kilometer von den Wanderwegen entfernt.