Im kleinen Dorf Sântămăria-Orlea im Hațeg-Land steht eine der ältesten erhaltenen Kirchen Rumäniens - errichtet gegen Ende des 13. Jahrhunderts, mit einer Mischung aus romanischen Formen und frühgotischen Elementen. Ein Ort, der durch reichen architektonischen Detailreichtum und eine wechselvolle Religionsgeschichte überrascht.
Die Kirche erhebt sich auf einem kleinen Plateau am Dorfrand, unweit des ehemaligen Schlosses der Adelsfamilie Kendeffy, am rechten Ufer des Flusses Râu Mare, umgeben von den sanften Hügeln des Hațeg-Beckens. Steinmauern, ein schlanker Turm und fein gearbeitete Portale ziehen zu jeder Jahreszeit die Blicke auf sich, während die ruhige ländliche Umgebung den Besuch zu einer echten Erholung macht.
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Praktische Informationen
Interessant: Die Fresken wurden erst 1869 unter einer Kalkschicht entdeckt, ihre vollständige Freilegung wurde jedoch von den Gläubigen selbst verhindert, aus Sorge über ihren katholisch-orthodoxen Charakter.