Die Kirchenburg von Hosman (Holzmengen) ist eine der eindrucksvollsten sächsischen Wehrkirchen Transsilvaniens — nicht wegen ihrer Größe, sondern wegen ihres außergewöhnlichen romanischen Portals, das dem Wiener Stephansdom nachempfunden wurde. Ein Ort für alle, die Geschichte lieber in Stein gemeißelt als in Reiseführern lesen.
Das Dorf Hosman liegt in einem ruhigen Ackerbautal nahe Sibiu, umgeben von sanften Hügeln, Weiden und kleinen Waldstücken. Die Atmosphäre ist beschaulich und beinahe zeitlos — die steinernen Mauern der Kirche erheben sich über den niedrigen Dorfhäusern, im Sommer golden von der Sonne, im Herbst umhüllt von leichtem Nebel aus den nahen Bächen. Ideal für einen ruhigen, kontemplativen Ausflug abseits der großen Touristenströme.
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Praktische Informationen
Einer örtlichen Legende zufolge sank die Zahl der Haushalte nach dem Kuruzenaufstand Anfang des 18. Jahrhunderts von 400 auf nur 15 — eine Tragödie, die bis heute in Flurnamen wie 'La Ucigătoare' (Ort der Mörderin) fortlebt.