Im ruhigen Dorf Bradu, unweit von Avrig am Fuße der Fogarascher Gebirge, verbirgt sich eine der eher unauffälligen, aber faszinierenden historischen Perlen Siebenbürgens — eine evangelische Kirchenburg, deren Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Ein idealer kleiner Abstecher für Wanderer, die Bergtouren gerne mit sächsischem Kulturerbe verbinden.
Die Landschaft rundherum ist ländlich und friedlich, mit weitem Blick auf den Fogarascher Kamm — das dramatischste Gebirge Rumäniens. Im Sommer prägen Obstgärten und Wiesen das Bild, im Herbst leuchten die Hügel golden, und im Winter verleihen die schneebedeckten Gipfel in der Ferne dem Ort eine fast zeitlose Ruhe. Ein schöner Zwischenstopp vor oder nach einer Bergtour.
Anreise
Praktische Informationen
Das Dorf und seine Kirche werden erstmals 1315 urkundlich erwähnt, und der Turm der älteren Kirche aus dem 14. Jahrhundert ist bis heute erhalten geblieben, eingebettet in den späteren Bau aus dem 17. Jahrhundert — ein stiller Zeuge jahrhundertelanger Geschichte.