Zwei 68 Meter hohe Türme überragen die mährische Landschaft und machen die Basilika von Velehrad schon von weitem unverwechselbar. Sie ist die bedeutendste Wallfahrtskirche der Tschechischen Republik, vom Papst Pius XI. zur päpstlichen Basilika minor erhoben und 1985 von Johannes Paul II. mit der Goldenen Rose ausgezeichnet. Wer hierherkommt, taucht ein in 800 Jahre Geschichte, Barockkunst und lebendige Spiritualität.
Das Innere verbindet ein romanisch-gotisches Grundgerüst mit üppiger Barockausstattung: Die Deckengemälde Ecksteins in der Hauptschiffslänge erwecken den Eindruck, als öffne sich der Raum um drei weitere Stockwerke in den Himmel, und die Kuppel über der Vierung erreicht eine Höhe von 25 Metern. Im Sommer pulsiert der Ort mit Pilgern aus ganz Mitteleuropa, in der Nebensaison umgibt die Basilika eine stille, fast mystische Atmosphäre. Das angrenzende Klosterareal mit gepflegten Innenhöfen lädt zum Verweilen ein.
AnreiseVelehrad gilt als Wirkungsstätte der Slawenapostel Kyrill und Method — dieses Bewusstsein historischer Kontinuität zieht jedes Jahr Hunderttausende Pilger aus ganz Mitteleuropa an diesen einzigartigen Ort.