Der Spiehlerweg zählt zu den anspruchsvollsten und eindrucksvollsten hochalpinen Steigen der Lechtaler Alpen - ein echtes Erlebnis für trittsichere Bergwanderer mit Höhenluft. Benannt nach Anton Spiehler, dem bedeutenden Erschließer dieser Gebirgsgruppe, verbindet er zwei traditionsreiche Hütten über wildes, felsiges Gelände.
Von der Memminger Hütte führt der Weg zunächst auf einfachem Steig an den Seewiseen vorbei zur Wegscharte (2585 m). Nach einem steilen, drahtseilgesicherten Abstieg von rund 100 Höhenmetern verläuft der markierte Steig im Bogen nach Südwesten Richtung Mittelrücken. Über das Parseierjoch (2560 m), die tiefste Stelle des Grats, mit Seilversicherungen, geht es weiter über die Reste des Patrolferners zu den Steilschrofen der Patrolscharte. Lange, seilversicherte Passagen führen über die Schrofen hinauf zur Patrolscharte (2845 m). Von dort führen gute Steige entweder direkt durch die Gasillschlucht oder - empfehlenswert - über den Gatschkopf (2945 m) hinab zur Augsburger Hütte.
Schwierigkeit und GeländeKaum ein Steig vermittelt das raue, hochalpine Wesen der Lechtaler Alpen so eindrücklich wie dieser - eine unvergessliche Verbindung zwischen zwei klassischen Hütten.
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