Die Lechtaler Alpen sind eine der eindrucksvollsten und zugleich ruhigsten Bergregionen Westösterreichs — ein weitläufiges Kalkgebirge mit zerklüfteten Graten, blütenreichen Almwiesen und tiefen Tälern mitten in Tirol. Das Herzstück ist die Parseierspitze (3036 m), der einzige Dreitausender der Nördlichen Kalkalpen und ein Ziel, das Bergsteiger aus ganz Europa anzieht.
Mit über 600 benannten Gipfeln, einem dichten Wegenetz und zahlreichen Alpenvereinshütten bieten die Lechtaler Alpen für jeden das Richtige — von gemütlichen Talwanderungen bis zu anspruchsvollen Grattouren. Das Landschaftsbild wechselt ständig: brüchige Dolomitgipfel gehen in saftig grüne, blumenreiche Matten über, während der namensgebende Fluss Lech auf rund 60 km die natürliche Nordwestgrenze des Gebirges bildet. Wer Einsamkeit sucht, findet sie hier auch im Hochsommer noch.
Highlights:Wissenswertes: Der Hauptdolomit, der viele Gipfel der Lechtaler Alpen aufbaut, ist ein über 200 Millionen Jahre altes Meeressediment — die Berge waren einst der Boden des Urmeeres Tethys.