Der Grenzüberschreitende Bergbaulehrpfad ist eine spannende Reise durch eines der bedeutendsten Zinnbergbaureviere Mitteleuropas. Auf 22,8 km verbindet die Route zahlreiche Zeugnisse der Bergbau- und Siedlungsgeschichte im oberen Osterzgebirge, direkt an der tschechisch-deutschen Grenze.
Der Weg, markiert mit der Farbe #38a169, führt von Graupen (Krupka) über den Mückenberg (Komáří hůrka), Voitsdorf (Fojtovice) und Fürstenau weiter Richtung Zinnwald und Böhmisch Zinnwald (Cínovec) bis in die Nähe von Eichwald (Dubí). Unterwegs passiert man die Burgruine Graupen, die Wallfahrtskirche Mariaschein, den historischen Anläuteturm und den längsten Sessellift der Tschechischen Republik ohne Zwischenstation auf den Mückenberg. Der Pfad durchzieht das Quellgebiet der Weißen Müglitz und verbindet Wald, Höhen und alte Bergbausiedlungen auf beiden Seiten der Grenze.
Schwierigkeit und GeländeKaum ein Weg vereint so viele bergbauhistorische Sachzeugen auf so kurzer Strecke - noch heute erzählt die Landschaft von 800 Jahren Zinnbergbau, und der Sage nach wurde die reiche Erzlagerstätte in Altenberg zufällig von einem Köhler entdeckt.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)