Der Neuweltpass (886 m ü. NHN) ist einer der markantesten Übergänge im Sudetengebirge — genau hier trennen sich das Riesengebirge und das Isergebirge, und die polnisch-tschechische Grenze verläuft mitten durch die Landschaft. Wer hierher kommt, spürt sofort den besonderen Charakter dieses grenzüberschreitenden Ortes voller Wandermöglichkeiten.
Der Pass ist von weitläufigen Fichtenforsten umgeben, und die sanft geschwungenen Kämme beider Gebirge geben dem Panorama seinen unverwechselbaren Charakter. Im Winter verwandelt sich die Gegend in ein Langlaufparadies — die berühmten Loipen von Jakuszyce beginnen direkt hier, und der Schnee hält sich wegen der Höhenlage besonders lange. Im Sommer und Herbst ist der Pass ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in beide Richtungen. Die nahe tschechische Ortschaft Harrachov ist in wenigen Kilometern erreichbar, und die Grenze wird heute kaum noch wahrgenommen.
Anreise zum PassHistorische Randnotiz: Bis 2007 befand sich hier der offizielle Grenzübergang Jakuszyce–Harrachov — seit dem Schengen-Beitritt Polens passiert man die Grenze, ohne es zu merken.