Der Szent-Georgs-Berg (Szent György-hegy) ist einer der markantesten Zeugenberge des Balaton-Hochlands, berühmt für seine gewaltigen Basaltsäulen und den weiten Blick über nahezu das gesamte Becken von Tapolca. Hier verschmelzen vulkanische Vergangenheit, Weinberge und Drachenlegenden zu einem besonderen Ort.
Der flache Gipfel auf 415 m Höhe bietet Panoramablicke auf benachbarte Zeugenberge wie Tóti-hegy, Csobánc, Gulács und Badacsony. Die Hänge sind von trockenen Steppenwiesen, Flaumeichen-Gebüschen und offenen Felsrasen bedeckt, während an der Nordseite die eindrucksvollsten Basaltformationen, das sogenannte Kőkapu (Steintor), zu bewundern sind. Im Sommer heizen sich die dunklen Felsen stark auf und schaffen ein Mikroklima, das Eidechsen und seltenen Pflanzen zugutekommt, im Herbst leuchten die umliegenden Weinberge in warmen Farben, und im Winter liegt der Gipfel oft in Nebel gehüllt.
Wie man zum Aussichtspunkt gelangt
Praktische Hinweise
Der Legende nach lebte hier ein Drache, den der heilige Georg besiegte, in der nahen Höhle Sárkány-lik, wo selbst im Sommer noch Eis zu finden ist.