Der Haláp (358 m) ist einer der markanten Basalt-Zeugenberge im Tapolca-Becken, dessen Silhouette durch jahrzehntelangen Basaltabbau dramatisch verändert wurde. Hier treffen vulkanische Geschichte und Industrieerbe auf eindrucksvolle Weise zusammen.
Zwischen 1912 und 1980 wurde durch intensiven Basaltabbau ein großer Teil der Gipfelkuppe abgetragen, doch der Rand des alten Steinbruchs blieb erhalten - gesäumt von schönen säulenförmigen Basaltformationen. Von diesem Rand aus öffnet sich ein herrliches Panorama über das Tapolca-Becken zum Csobánc und den anderen Zeugenbergen der Region, ein Ausblick, der seit jeher Fotografen, Maler und Schriftsteller inspiriert. Die doppelkegelstumpfförmige Gestalt des Berges verleiht ihm zu jeder Jahreszeit ein unverwechselbares Profil.
Wie man zum Gipfel kommt
Praktische Informationen
Der Haláp ist der jüngste Vulkan des Bakony-Balaton-Vulkangebiets (rund 2,7 Millionen Jahre alt) und eine der mineralreichsten Fundstellen der Region, bekannt für seine seltenen Phillipsit-Kristalle.