Der Beskid-Pass über Izby (644 m ü. d. M.) liegt genau auf der polnisch-slowakischen Staatsgrenze im westlichen Niederen Beskid — ein stiller, waldbedeckter Sattel, an dem ein einziger Schritt von einem Land ins andere führt. Wer Ruhe und ursprüngliche Karpatennatur sucht, ist hier genau richtig.
Das Passgelände ist recht breit und vollständig bewaldet, was ihm eine angenehm zurückgezogene Atmosphäre verleiht. Die polnischen Nordhänge fallen sanft und weitläufig ab, während die slowakische Seite steiler in das Tal des Baches Kamenec hinuntergeht. Im Sommer spendet das Blätterdach kühlen Schatten, im Herbst verwandeln die karpatischen Buchen die Hänge in ein leuchtendes Farbmeer aus Gold und Kupfer. Im Winter liegt hier eine fast unberührte Stille, weit entfernt vom Touristentrubel.
So erreicht man den PassJahrhundertelang führte über diesen Pass ein alter Karparenweg von Izby nach Bardejow — genutzt von Händlern, Hirten und Wanderern, die die Karpaten überquerten. Wer heute hier geht, folgt sehr alten Spuren.